Alles von Harald Ille

Social Guides durchs Viertel

“Vier für Texas” heißt eine quirlige Agentur in der Taunusstraße, die einem ebenso quirligen Berliner Internet-Startup Unterschlupf in Frankfurt gewährt: den “GuideWriters”. Die Programmierer um den ehemaligen “Dailyplaces”-Chef Andreas Ebert haben rechtzeitig zur morgigen Bahnhofsviertelnacht eine Android-Version ihres Bahnhofsviertel-Guides in den Play-Store gestellt – eine App, die für iPhones schon etwas länger  erhältlich ist und die charmant durch den Stadtteil führt: Subjektiv, unzensiert und selbstverständlich sehr hilfreich. “150 Geheimtipps zu Themen wie Arbeiten, Essen, Feiern, Schlafen, Entdecken etc. in Frankfurts spannendstem Viertel”: So kündigt das Startup seinen “digitalen Reiseführer” durch das Viertel an. Weiterlesen

 

Unter Gastfreunden

Gastfreundlich ist das Bahnhofsviertel, keine Frage. Es rümpft nicht die Nase, wenn der Anzug schlecht sitzt oder der Rock etwas zu kurz ist. Es zieht nicht die Augenbrauen hoch, wenn spanischer Rotwein und griechischer Schwertfisch in derselben Plastiktüte in die Küche transportiert werden. Und es setzt niemanden vor die Tür, der Highheels zum Trainingsanzug trägt. Und weil das Bahnhofsviertel Gäste nicht nur schätzt und respektiert, sondern sich unbändig freut auf alle, die neugierig sind auf das Viertel, haben die Jungs von „VIER FÜR TEXAS“ ihre Nachbarn besucht. „Unter Gastfreunden“ heißt die 36-Seiten-Broschüre, in der die Agenturkreativen ihre Begegnungen mit ihren Mitbewohnern im Bahnhofsviertel festgehalten haben.
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Winterzauber im Bahnhofsviertel

Lokale Geschäftsleute, Künstler und Institutionen wollen die Vielfalt jetzt auch in der kalten Jahreszeit präsentieren

Winterbasar 14. Dezember 2011

Winterbasar 14. Dezember 2011

(pia) Das Bahnhofsviertel feiert am Mittwoch, 14. Dezember, ein winterliches Fest. Der Stadtteil ist nämlich von 11 bis 24 Uhr Schauplatz des ersten Internationalen Winterbasars.

Rund 20 Verkaufs- und Informationsstände von Geschäften, Künstlern und Gastronomen aus dem Bahnhofsviertel bieten von Selbstgemachtem und Selbstgebackenem über exotische Produkte und Speisen bis zu Kleinigkeiten nach dem Motto „Aus dem Viertel für das Viertel“ ein buntes Sammelsurium. Musiker und Live-Bands aus dem Bahnhofsviertel sorgen dafür, dass niemandem kalt wird. Weiterlesen

 

Fotos von gestern

Fotos, die einen ersten Eindruck von der Bahnhofsviertelnacht gestern geben. Weitere folgen in den nächsten Tagen.
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Kurz nortiert…

Pünktlich zur Bahnhofsviertelnacht gestern hat ein Falschparker im Bahnhofsviertel ein Jubiläum der etwas zweifelhaften Art begangen: hundert Mal falsch Parken innerhalb von drei Monaten! Meistens hat der Fahrer gegen einfache Verkehrsregeln verstoßen, ohne Parkschein geparkt oder die Parkdauer überzogen. Zum “Jubiläum” gestern hat er sich allerdings etwas besonderes einfallen lassen: Sein Auto hat er mitten in einer Einmündung abgestellt, Fußgänger kamen kaum noch an dem Wagen vorbei. Die Beamten der Stadtpolizei, die das Auto mittlerweile ja kennen wie einen bunten Hund, hatten für den Falschparker ein besonderes “Geschenk” zum Jubiläum: Er musste an Ort und Stelle 110 Euro in bar bezahlen.

 

Ein Quiz zum Vorwärmen

Der Countdown kann losgehen: Es sind noch neun Tage bis zur Bahnhofsviertelnacht. Und damit Euch allen nicht langweilig wird bis dahin, hat das Presse- und Informationsamt auf seiner Seite www.frankfurt.de/info ein paar nette Informationen zusammengestellt. Und sich ein Quiz ausgedacht. Weiterlesen

 

Las Vegas, irgendwie

Frankfurt hat zwei Bahnhofsviertel. Schreibt der Soziologe Christoph Palmert, der in einem der zwei Bahnhofsviertel denkt und arbeitet. Im Tageslichtviertel, sozusagen. „Mittags und nachmittags, gerade bei warmem Wetter, ist das Viertel ein hipper Schmelztiegel, in dem Berufstätige im Anzug in angesagten Restaurants ihre Mittagspause genießen.“ Mondän, geschmackvoll, beinahe mediterran sei es dort, und vor allem sei es „in“. Tagsüber. Sagt Palmert, der kein guter Soziologe wäre, wenn er nicht durch minutiöse Studien in diesem seinem Quartier herausgefunden hätte, dass das Viertel gewissermaßen eine Verwandlung der besonderen Art durchläuft. Es wird Las Vegas immer ähnlicher. Weiterlesen

 

Expeditionen in einen legendären Stadtteil

Mehr als 40 Frankfurter Autoren und Cartoonisten beschreiben in ganz unterschiedlicher Weise das internationalste Quartier der Mainmetropole

Im Bahnhofsviertel der Mainmetropole treffen wie in keinem anderen Stadtteil Frankfurts die unterschiedlichsten Lebensentwürfe und Schicksale mehr oder minder hart aufeinander. Zwischen Hochfinanz und Milieu, Luxushotels und Absteigen, Prachtstraßen und Hinterhöfen, Rotlicht und Neonröhre, Pinten, Tempeln und Drogenszene, Main und Mainzer Straße leben und arbeiten Menschen aus mehr als 180 Nationen. Und obwohl er rein verwaltungstechnisch gar nicht zum Bahnhofsviertel gehört, wird der Hauptbahnhof, einer der größten Kopfbahnhöfe Europas, im Bewusstsein der Menschen als integraler Bestandteil des Viertels gesehen. Weiterlesen